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Der Prinz im Gurkenglas

Der Prinz im Gurkenglas «Es war einmal ein König namens Sigismund, der hörte schlecht und sah nicht gut. Doch auch eingebildet war er, wie ein Gockel! Um nichts in der Welt hätte er seine Schwächen zugegeben…» So beginnt die Geschichte von König Sigismund, einem ausgewachsenen Egoisten, der aufgrund seiner Machtposition von niemandem in Frage gestellt wird. Der einzige, der unter der Situation am Hof leidet, ist Mäxchen, der Prinz. Mäxchen sucht Anerkennung, Zuwendung, väterliche Liebe - Dinge von denen Sigismund keine Ahnung hat. Und es kommt noch schlimmer: Der herangewachsene Prinz Max plumpst beim Spazieren in ein Schlammloch. Sein Vater, der nicht zuhören kann und seinen Sohn immer falsch versteht, hält ihn daraufhin für einen Wetterfrosch und lässt ihn in ein riesiges Gurkenglas sperren. Wird es Max gelingen, sich daraus zu befreien? Je länger je mehr wünscht man ihm ein besseres Leben, weit weg vom Palast und dem selbstverliebten König samt Hofstaat! Doch geht das überhaupt – mit so einem Vater?

Übrigens muss dies nicht nur eine Vater-Sohn-Geschichte sein. Es könnte sehr wohl auch eine Mutter-Tochter-, eine Vater-Tochter- oder sogar eine Mutter-Sohn-Geschichte sein. Es gibt Könige und Königinnen! Die Enttäuschung des unverstandenen Kindes ist ebenfalls nicht an ein Geschlecht gebunden. Die Kunst erwachsen zu werden zum Glück auch nicht.

Das Buch ist im Peter Hammer Verlag erschienen.
Katharina Morello (Text)
Christiane Pieper (Illustrationen)
24 Seiten, Pappband, 24 x 28 cm, ab 5 Jahren
ISBN 987-3-7795-0495-5



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